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184 Begriffe

Gutachter- Glossar.

ImmoWertV § 8/9 · WertV · BORIS · BelWertV · ALKIS · Liegenschaftszinssatz · Restnutzungsdauer — alle Fachbegriffe der täglichen Gutachten-Praxis verständlich erklärt für Anwender unserer Bewertungs-Software.

184 Begriffe

1a-Lage (Top-Lage)

Immobilien

Die beste Geschäftslage in einer Stadt mit höchster Passantenfrequenz und Kaufkraft. Für Einzelhandel die wertvollsten Standorte mit höchsten Mieten. Analogie für Wohnen: Beste Wohnlage.

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AfA (Absetzung für Abnutzung)

Immobilien

Die steuerliche Abschreibung des Gebäudewerts. Linear 2% bei Gebäuden ab 1925, 2,5% bei älteren. Sonder-AfA bei Denkmalschutz oder Neubau-Mietwohnungen. Reduziert zu versteuernde Einkünfte.

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Altbau

Immobilien

Gebäude, das vor 1949 errichtet wurde. Charakteristisch sind hohe Decken, Stuck, Dielenböden und große Fenster. Oft mit Sanierungsbedarf, aber beliebte Wohnform in deutschen Städten.

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Alterswertminderung

Immobilien

Die Wertminderung eines Gebäudes durch Alterung und Abnutzung. Im Sachwertverfahren wird die lineare Alterswertminderung von den Normalherstellungskosten abgezogen. Modernisierungen können die Restnutzungsdauer verlängern.

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Annuität (Annuitätendarlehen)

Immobilien

Ein Darlehen mit konstanter Monatsrate aus Zins und Tilgung. Zu Beginn hoher Zinsanteil, der mit der Tilgung sinkt. Die häufigste Form der Baufinanzierung.

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Anschlussfinanzierung

Immobilien

Die Weiterfinanzierung eines Immobilienkredits nach Ablauf der Zinsbindung. Optionen: Prolongation bei der gleichen Bank oder Umschuldung zu einem anderen Anbieter. Frühzeitig Zinssätze vergleichen.

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Auflassung

Immobilien

Die dingliche Einigung zwischen Verkäufer und Käufer über den Eigentumsübergang einer Immobilie. Muss notariell beurkundet werden. Erst mit Eintragung im Grundbuch wird der Käufer Eigentümer.

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Auflassungsvormerkung

Immobilien

Ein Sicherungsmittel für den Käufer: Die Vormerkung im Grundbuch sichert den Anspruch auf Eigentumsübertragung. Schützt vor Doppelverkäufen und nachrangigen Belastungen bis zur endgültigen Eintragung.

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Aufstockung

Immobilien

Die Erweiterung eines Gebäudes nach oben durch zusätzliche Geschosse. Holzmodulbau ermöglicht leichte Konstruktionen. Teil der Nachverdichtung.

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BAFA-Förderung

Immobilien

Bundesförderung für Einzelmaßnahmen im Gebäudebereich: Heizungstausch, Dämmung, Energieberatung. Zuschüsse bis zu 70% bei Wärmepumpen.

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Bauantrag

Immobilien

Der formelle Antrag auf Baugenehmigung beim Bauamt. Enthält alle Bauzeichnungen, Berechnungen und Nachweise. Bearbeitungszeit: 1-6 Monate je nach Komplexität.

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Baufinanzierung (Immobilienfinanzierung)

Immobilien

Ein Kredit zum Kauf oder Bau einer Immobilie, besichert durch Grundschuld. Typische Laufzeiten 10-30 Jahre. Wichtige Faktoren: Zinsbindung, Tilgungsrate, Sondertilgungsrecht und Bereitstellungszinsen.

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Baugenehmigung

Immobilien

Die behördliche Erlaubnis zur Errichtung, Änderung oder Nutzungsänderung eines Gebäudes. Prüft Einhaltung von Baurecht, Bebauungsplan und technischen Vorschriften. Gültigkeitsdauer beachten.

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Bauland

Immobilien

Grundstücke, die für eine Bebauung geeignet und vorgesehen sind. Unterscheidung zwischen Bauerwartungsland, Rohbauland und baureifen Land. Der Bodenrichtwert gibt Orientierung für den Grundstückswert.

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Bauträger

Immobilien

Ein Unternehmen, das Grundstücke erwirbt, bebaut und die fertigen Einheiten verkauft. Verkauf erfolgt oft vor oder während der Bauphase nach MaBV. Raten werden nach Baufortschritt fällig.

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Bauvoranfrage

Immobilien

Verbindliche Vorabauskunft zur Bebaubarkeit eines Grundstücks. Klärt grundsätzliche Fragen vor teurem Bauantrag. Bindend für 3 Jahre.

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Bauzinsen

Immobilien

Die Zinsen für Immobilienfinanzierungen. Abhängig von EZB-Leitzins, Beleihungsauslauf und Bonität. Historisch niedrig (2020-2022), seitdem gestiegen.

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Bebauungsplan (B-Plan)

Immobilien

Der verbindliche Bauleitplan einer Gemeinde. Legt fest: Art der Nutzung, Maß der Bebauung, Bauweise, überbaubare Flächen. Grundlage für Baugenehmigungen und Grundstücksbewertung.

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Beleihungsauslauf

Immobilien

Das Verhältnis von Darlehen zu Immobilienwert. Unter 60% = beste Konditionen. Über 80% = Zinsaufschlag. Über 100% = selten möglich, teuer.

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Beleihungsgrenze

Immobilien

Der maximale Anteil des Beleihungswerts, den eine Bank als Kredit vergibt. Bei Realkrediten (1a-Hypothek) typisch 60%, mit Aufschlägen bis 80-100%. Höhere Beleihung = höhere Zinsen.

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Beleihungswert

Immobilien

Der von Banken ermittelte Wert einer Immobilie als Kreditsicherheit. Liegt typischerweise 10-20% unter dem Verkehrswert (Sicherheitsabschlag). Grundlage für die maximale Kredithöhe.

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Besichtigung

Immobilien

Die Begehung einer Immobilie durch Interessenten. Besichtigungen können als Einzeltermine oder Sammeltermine organisiert werden. Moderne Tools ermöglichen Online-Terminbuchung, automatische Erinnerungen und 360°-Vorab-Rundgänge zur Vorqualifizierung.

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Bestandsimmobilie

Immobilien

Eine bereits fertiggestellte und bezugsfertige Immobilie im Gegensatz zum Neubau. Bei Bestandsimmobilien sind Zustand, Modernisierungsbedarf und energetische Sanierung wichtige Bewertungsfaktoren.

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Betreiberimmobilie

Immobilien

Eine Immobilie, deren Wert vom Betrieb abhängt: Hotels, Pflegeheime, Fitnessstudios. Mietvertrag mit Betreiber entscheidend für Investition.

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Bodenrichtwert

Immobilien

Der durchschnittliche Lagewert des Bodens pro Quadratmeter für ein Gebiet. Wird von Gutachterausschüssen aus Kaufpreisen abgeleitet und öffentlich zugänglich gemacht. Grundlage für Grundstücksbewertungen.

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Bonitätsprüfung (Mieter)

Immobilien

Die Überprüfung der Zahlungsfähigkeit von Mietinteressenten. Üblich: Schufa, Einkommensnachweise, Mietschuldenfreiheit. DSGVO-konform durchführen!

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Büroimmobilie

Immobilien

Gewerbeimmobilie für Büronutzung. Bewertungskriterien sind Lage, Flächeneffizienz, technische Ausstattung und Flexibilität. Der Trend geht zu modernen, flexiblen Flächen mit guter ÖPNV-Anbindung.

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Cashflow (Immobilien-Cashflow)

Immobilien

Der monatliche/jährliche Überschuss aus einer Anlageimmobilie nach Abzug aller Kosten: Miete minus Rate, Hausgeld, Instandhaltung, Steuern. Positiver Cashflow = die Immobilie trägt sich selbst.

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City-Logistik

Immobilien

Kleinere Logistikflächen in Innenstadtnähe für schnelle Lieferung. Micro-Hubs, Paketshops, Cargo-Bikes. Zukunftsmarkt im E-Commerce.

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Coworking Space

Immobilien

Gemeinschaftlich genutzte Büroflächen mit flexiblen Arbeitsplätzen. Kurzfristige Verträge, Community-Fokus. Für Freelancer, Startups und remote Worker.

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Denkmalimmobilie

Immobilien

Eine unter Denkmalschutz stehende Immobilie mit besonderen steuerlichen Abschreibungsmöglichkeiten (Denkmal-AfA). Sanierungskosten können über 12 Jahre abgeschrieben werden. Erfordert Abstimmung mit der Denkmalschutzbehörde.

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Dienstbarkeit

Immobilien

Ein im Grundbuch eingetragenes Nutzungsrecht zugunsten einer Person (beschränkt persönliche D.) oder eines Grundstücks (Grunddienstbarkeit). Z.B. Wegerecht, Leitungsrecht.

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Doppelhaushälfte (DHH)

Immobilien

Eine Haushälfte eines Doppelhauses mit eigenem Grundstücksanteil und separatem Eingang. DHH bieten einen Kompromiss zwischen Einfamilienhaus und Reihenhaus: mehr Privatsphäre als ein Reihenhaus, günstiger als ein freistehendes Haus.

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Due Diligence (Immobilien)

Immobilien

Die sorgfältige Prüfung einer Immobilie vor dem Kauf. Umfasst rechtliche, technische, wirtschaftliche und steuerliche Aspekte. Bei Gewerbeimmobilien und Portfolios besonders umfangreich.

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Eigenbedarfskündigung

Immobilien

Die Kündigung durch den Vermieter zur Eigennutzung. Strenge Voraussetzungen: konkret benannte Person, nachvollziehbarer Bedarf. Missbrauch ist strafbar.

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Eigenkapital

Immobilien

Das selbst eingebrachte Kapital beim Immobilienkauf. Empfohlen sind mindestens 20-30% des Kaufpreises plus Nebenkosten. Mehr Eigenkapital bedeutet bessere Zinsen und geringeres Risiko.

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Eigennutzer

Immobilien

Ein Käufer, der die Immobilie selbst bewohnen möchte. Eigennutzer bewerten Objekte emotionaler: Raumaufteilung, Ausstattung, Garten, Nachbarschaft. Die Kaufentscheidung ist oft langfristiger und weniger rational.

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Eigentümeransprache

Immobilien

Die direkte Kontaktaufnahme zu Immobilieneigentümern zur Akquise von Verkaufsaufträgen. Per Brief, Telefon, persönlich oder digital. Erfordert Marktkenntnis und überzeugende Argumentation.

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Eigentümergewinnung

Immobilien

Strategien zur Gewinnung von Immobilieneigentümern als Kunden. Dazu gehören kostenlose Bewertungen, Marktberichte, Newsletter und gezielte Werbung. Die Eigentümergewinnung ist oft herausfordernder als die Käuferakquise.

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Eigentümerversammlung

Immobilien

Das jährliche Treffen aller WEG-Eigentümer zur Beschlussfassung. Hier werden Sanierungen, Hausverwalter und Wirtschaftsplan beschlossen. Teilnahme wichtig!

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Eigentumswohnung (ETW)

Immobilien

Eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus, die im Eigentum einer Person steht. Der Eigentümer besitzt Sondereigentum an der Wohnung und Miteigentumsanteile am Gemeinschaftseigentum. Geregelt durch das WEG.

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Einfamilienhaus (EFH)

Immobilien

Ein freistehendes Wohngebäude für eine Familie mit eigenem Grundstück, Garten und separatem Eingang. EFH bieten maximale Privatsphäre und Gestaltungsfreiheit. Bei der Vermarktung sind Grundstücksgröße, Wohnfläche und Lage entscheidend.

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Einzelhandelsimmobilie

Immobilien

Immobilien für Einzelhandelsnutzung wie Ladenlokale, Fachmarktzentren oder Shopping-Center. Die Bewertung hängt stark von Laufkundschaft, Einzugsgebiet und Mieterbonitäten ab.

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Energetische Sanierung

Immobilien

Baumaßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz: Dämmung, Fensttertausch, Heizungsmodernisierung. Oft mit KfW-Förderung. Senkt Heizkosten und erhöht Immobilienwert.

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Energieausweis

Immobilien

Ein Dokument über die Energieeffizienz eines Gebäudes. Bei Verkauf oder Vermietung Pflicht. Der Energieausweis zeigt Energiekennwerte, Heizungsart und empfohlene Modernisierungen. Er beeinflusst zunehmend Kaufentscheidungen.

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Energieeffizienz

Immobilien

Der Energieverbrauch eines Gebäudes pro qm/Jahr. Klassen A+ bis H. Beeinflusst Betriebskosten, Wert und Förderungsmöglichkeiten massiv.

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Energieeffizienzklasse

Immobilien

Die Einstufung von A+ (sehr effizient) bis H (ineffizient) basierend auf dem Endenergiebedarf. Im Energieausweis angegeben. Beeinflusst Heizkosten, Wert und Finanzierungskonditionen.

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Erbbaurecht

Immobilien

Das Recht, auf fremdem Grund ein Gebäude zu errichten. Laufzeit meist 99 Jahre, dann Rückfall an Grundeigentümer. Günstiger Einstieg, aber jährlicher Erbbauzins.

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Erbbauzins

Immobilien

Die jährliche Gebühr für die Nutzung eines Erbbaugrundstücks. Meist 3-6% des Grundstückswerts. Kann angepasst werden — Anpassungsklauseln prüfen!

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Erbengemeinschaft

Immobilien

Mehrere Erben, die gemeinschaftlich eine Immobilie erben. Alle Entscheidungen erfordern Einstimmigkeit. Oft schwierig — Teilungsversteigerung als Ausweg.

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Erbschaftsteuer

Immobilien

Die Steuer auf geerbte Immobilien. Freibeträge: Ehepartner 500.000€, Kinder 400.000€. Eigennutzung des Familienheims kann steuerfrei sein.

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Erschließung

Immobilien

Die Anbindung eines Grundstücks an öffentliche Infrastruktur: Straße, Wasser, Abwasser, Strom, Gas. Erschließungsbeiträge können erheblich sein.

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Erschließungskosten

Immobilien

Die Kosten für die Anbindung eines Grundstücks an öffentliche Netze. Werden vom Eigentümer getragen. Können 15.000-50.000€ betragen.

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Ertragswertverfahren

Immobilien

Ein Bewertungsverfahren basierend auf den erzielbaren Mieteinnahmen. Der Ertragswert kapitalisiert die zukünftigen Erträge auf den heutigen Wert. Anwendung bei Renditeobjekten wie Mehrfamilienhäusern oder Gewerbeimmobilien.

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Exposé

Immobilien

Ein Verkaufsprospekt für eine Immobilie mit allen relevanten Informationen: Fotos, Grundrisse, Lage, Ausstattung, Energieausweis und Preis. Moderne Exposés werden digital erstellt und können automatisch aus CRM-Daten generiert werden.

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Farming (Gebietsmakler)

Immobilien

Die systematische Bearbeitung eines definierten Gebiets durch einen Makler. Ziel: lokale Marktkenntnis, Bekanntheit und Empfehlungen aufbauen. Langfristige Strategie für nachhaltige Objektakquise.

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Ferienimmobilie

Immobilien

Immobilie zur Nutzung als Feriendomizil oder zur Vermietung an Urlauber. Besondere Standortfaktoren wie Strand, Berge oder Sehenswürdigkeiten. Renditeberechnung berücksichtigt Auslastung und Saisonalität.

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Flächennutzungsplan (F-Plan)

Immobilien

Der vorbereitende Bauleitplan einer Gemeinde. Zeigt die beabsichtigte städtebauliche Entwicklung. Nicht rechtsverbindlich für Bürger, aber Grundlage für B-Pläne.

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Flex Office (Flexible Büros)

Immobilien

Bürokonzepte mit flexiblen Mietverträgen und Arbeitsplätzen. Coworking, Business Center, Hybrid-Lösungen. Wachsend nach Corona.

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Forward-Darlehen

Immobilien

Ein Anschlusskredit, dessen Zinssatz bis zu 60 Monate im Voraus festgeschrieben wird. Absicherung gegen steigende Zinsen bei künftiger Anschlussfinanzierung. Aufschlag für Zinssicherheit.

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Gebäudeenergiegesetz (GEG)

Immobilien

Das Gesetz für energieeffiziente Gebäude (früher EnEV). Regelt Dämmstandards, Heizungspflichten und Energieausweise. Seit 2024 verschärft.

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Gemeinschaftseigentum

Immobilien

Gebäudeteile, die allen Wohnungseigentümern gemeinsam gehören: Dach, Fassade, Treppenhaus, tragende Wände, Heizungsanlage. Instandhaltung und Verwaltung erfolgt gemeinschaftlich durch die WEG.

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Gewerbeimmobilie

Immobilien

Immobilien für gewerbliche Nutzung wie Büros, Einzelhandel, Logistik oder Produktion. Die Bewertung basiert auf Mietverträgen, Lage und Nutzungsflexibilität. Gewerbemietverträge sind oft langfristiger und individueller als Wohnungsmietverträge.

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Gewerbemietvertrag

Immobilien

Der Mietvertrag für Gewerberäume. Mehr Vertragsfreiheit als Wohnraummiete: keine Mietpreisbremse, längere Kündigungsfristen, Umsatzmiete möglich.

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GFZ (Geschossflächenzahl)

Immobilien

Das Verhältnis von Geschossfläche zu Grundstücksfläche. GFZ 1,0 bedeutet: Geschossfläche darf so groß sein wie das Grundstück. Im Bebauungsplan festgelegt.

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Grundbuch

Immobilien

Das amtliche Register aller Grundstücke mit Eigentümern, Lasten und Beschränkungen. Das Grundbuch dokumentiert Eigentumsrechte, Grundschulden, Wegerechte und andere Eintragungen. Einsicht ist bei berechtigtem Interesse möglich.

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Grundbuchauszug

Immobilien

Eine Kopie der Grundbucheinträge für ein bestimmtes Grundstück. Enthält Bestandsverzeichnis, Abteilung I (Eigentümer), II (Lasten) und III (Grundpfandrechte). Wichtig für Due Diligence und Finanzierung.

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Grundbucheintrag

Immobilien

Die offizielle Eintragung im Grundbuch durch das Amtsgericht. Erst mit Eintragung wird man Eigentümer. Dauer: 4-8 Wochen nach Kaufpreiszahlung.

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Grunderwerbsteuer

Immobilien

Die Steuer auf den Erwerb von Grundstücken und Immobilien. Je nach Bundesland 3,5% bis 6,5% des Kaufpreises. Fällig nach Beurkundung des Kaufvertrags, zahlbar vor Eigentumsumschreibung.

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Grundfläche (BGF/NGF)

Immobilien

Brutto-Grundfläche (BGF): Gesamtfläche aller Geschosse. Netto-Grundfläche (NGF): Nutzbare Fläche ohne Konstruktionsflächen. Nach DIN 277 berechnet. Basis für Baukosten und Gebäudewert.

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Grundschuld

Immobilien

Ein Grundpfandrecht zur Sicherung von Krediten. Anders als die Hypothek ist die Grundschuld nicht an eine bestimmte Forderung gebunden. Standardsicherheit für Baufinanzierungen, eingetragen in Abteilung III des Grundbuchs.

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Grundstück

Immobilien

Ein räumlich abgegrenzter Teil der Erdoberfläche, der im Grundbuch als selbstständige Einheit eingetragen ist. Grundstücke können bebaut oder unbebaut sein. Der Wert hängt von Lage, Größe, Zuschnitt und Bebaubarkeit ab.

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GRZ (Grundflächenzahl)

Immobilien

Der Anteil des Grundstücks, der überbaut werden darf. GRZ 0,4 = 40% dürfen bebaut werden. Im Bebauungsplan oder nach BauNVO festgelegt.

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Gutachterausschuss

Immobilien

Unabhängiges Gremium zur Ermittlung von Grundstückswerten und Bodenrichtwerten. Führt die Kaufpreissammlung und erstellt Immobilienmarktberichte. Wichtige Datenquelle für Immobilienbewertungen.

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Hausgeld

Immobilien

Die monatlichen Kosten eines Wohnungseigentümers an die Gemeinschaft. Das Hausgeld umfasst Betriebskosten, Instandhaltungsrücklage und Verwaltungskosten. Als Kapitalanleger ist das Hausgeld Teil der Renditeberechnung.

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Hausverwalter (WEG-Verwalter)

Immobilien

Die von der WEG bestellte Person/Firma zur Verwaltung des Gemeinschaftseigentums. Führt Beschlüsse aus, erstellt Abrechnung, organisiert Versammlungen.

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Home Staging

Immobilien

Die professionelle Präsentation einer Immobilie für den Verkauf. Durch Möblierung, Dekoration und Optimierung wird das Potenzial sichtbar. Home Staging verkürzt Vermarktungszeit und erhöht oft den Verkaufspreis.

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Hotelimmobilie

Immobilien

Hotels als Gewerbeimmobilie. Bewertung nach Zimmeranzahl, RevPAR und Betreibervertrag. Spezialisierter Markt mit Zyklusabhängigkeit.

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Immobilienbewertung

Immobilien

Die Ermittlung des Marktwertes einer Immobilie. Bewertungsmethoden umfassen Vergleichswert-, Ertragswert- und Sachwertverfahren. Online-Bewertungstools liefern schnelle Schätzungen, während Gutachter detaillierte Wertgutachten erstellen.

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Immobilienfinanzierung

Immobilien

Die Kreditaufnahme zum Kauf einer Immobilie. Käufer benötigen Eigenkapital (idealerweise 20-30%) und Fremdkapital (Bankdarlehen). Makler können Finanzierungspartner vermitteln und so zusätzlichen Mehrwert bieten.

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Immobilienfotografie

Immobilien

Professionelle Fotoaufnahmen für die Immobilienvermarktung. Hohe Qualität, optimale Beleuchtung und Weitwinkel sind Standard. Ergänzt durch Drohnenaufnahmen, 360°-Touren und Video.

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Immobilienportal

Immobilien

Online-Plattformen zur Vermarktung von Immobilien wie ImmobilienScout24, Immowelt oder eBay Kleinanzeigen. Wichtigster Vermarktungskanal. Kosten je nach Portal, Laufzeit und Zusatzleistungen.

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Immobilienportale

Immobilien

Online-Plattformen zur Vermarktung von Immobilien wie ImmoScout24, Immowelt oder eBay Kleinanzeigen. Die Portale erreichen Millionen potenzieller Käufer und Mieter. Automatisierung ermöglicht die gleichzeitige Veröffentlichung auf mehreren Portalen.

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Immobilienvermarktung

Immobilien

Alle Maßnahmen zur Bewerbung und zum Verkauf oder zur Vermietung von Immobilien. Dies umfasst Exposé-Erstellung, Portaleinstellungen, Social-Media-Werbung, Open Houses und Direktansprache. Effektive Vermarktung kombiniert Online- und Offline-Kanäle.

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ImmoWertV (Immobilienwertermittlungsverordnung)

Immobilien

Die Verordnung über die Grundsätze für die Ermittlung der Verkehrswerte von Immobilien. Regelt Sachwert-, Ertragswert- und Vergleichswertverfahren. Bindend für Gutachterausschüsse und öffentliche Bewertungen.

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Indexmiete

Immobilien

Die Miete ist an den Verbraucherpreisindex gekoppelt. Steigt die Inflation, steigt die Miete. Keine Erhöhung zur Vergleichsmiete möglich.

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Instandhaltungsrücklage

Immobilien

Das angesparte Kapital einer WEG für größere Instandhaltungsmaßnahmen wie Dachsanierung oder Fassadenrenovierung. Teil des Hausgelds. Eine hohe Rücklage erhöht die Investitionssicherheit für Käufer.

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Kaltakquise

Immobilien

Die Kontaktaufnahme zu potenziellen Kunden ohne vorherige Geschäftsbeziehung. In der Immobilienbranche: Ansprache von Eigentümern für Verkaufsaufträge. DSGVO-konform oft nur per Post möglich.

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Kapitalanlage

Immobilien

Der Kauf einer Immobilie zur Vermietung und Renditeerzielung. Kapitalanleger haben andere Anforderungen als Eigennutzer: Rendite, Lage, Vermietbarkeit, Verwaltungsaufwand sind entscheidend. Die Beratung erfordert Fachwissen.

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Kaufangebot

Immobilien

Ein formelles Angebot zum Kauf einer Immobilie zu einem bestimmten Preis. Das Angebot kann Bedingungen enthalten (Finanzierungsvorbehalt, Besichtigungsergebnis). Bis zur notariellen Beurkundung ist kein Angebot bindend.

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Kaufnebenkosten

Immobilien

Zusätzliche Kosten beim Immobilienkauf neben dem Kaufpreis: Grunderwerbsteuer (3,5-6,5%), Notarkosten (~1,5%), Grundbuchkosten (~0,5%) und ggf. Maklerprovision (3-7%). Insgesamt 10-15% des Kaufpreises.

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Kaufpreissammlung

Immobilien

Die systematische Erfassung aller notariell beurkundeten Immobilienkaufpreise durch den Gutachterausschuss. Grundlage für Bodenrichtwerte und Vergleichswertermittlung. Nicht öffentlich zugänglich.

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Kaufvertrag (Immobilienkaufvertrag)

Immobilien

Der notariell beurkundete Vertrag über den Kauf einer Immobilie. Regelt Kaufpreis, Übergabe, Gewährleistung und Lastenfreistellung. Die notarielle Form ist gesetzlich vorgeschrieben.

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Kernsanierung

Immobilien

Vollständige Sanierung bis auf die tragenden Strukturen. Umfasst Elektrik, Sanitär, Heizung, Fenster, Dämmung. Gebäude wird praktisch 'wie neu' — oft steuerlich absetzbar.

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KfW-Förderung

Immobilien

Zinsgünstige Darlehen und Zuschüsse der Kreditanstalt für Wiederaufbau für energieeffizientes Bauen/Sanieren, Barrierefreiheit und Ersterwerb. Programme wie KfW 261 (Effizienzhaus) oder 124 (Wohneigentum).

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Kündigungsfrist (Miete)

Immobilien

Die gesetzliche Frist zur Beendigung eines Mietverhältnisses. Mieter: 3 Monate. Vermieter: 3-9 Monate je nach Wohndauer. Nur zum Monatsende möglich.

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Last Mile (Logistik)

Immobilien

Die letzte Meile der Lieferung zum Endkunden. Treiber für innerstädtische Logistikflächen. Hohe Nachfrage, wenig Angebot, steigende Mieten.

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Leerstand

Immobilien

Eine unvermietete Immobilie ohne Einnahmen. Leerstand belastet die Rendite: Mietausfälle plus laufende Kosten. Minimierung von Leerstand durch professionelle Vermarktung und gute Mieterpflege ist entscheidend.

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Leibrente

Immobilien

Der Verkauf einer Immobilie gegen lebenslange monatliche Zahlung. Verkäufer behält Wohnrecht. Für Senioren ohne Erben interessant — Kalkulation komplex.

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Liegenschaftszinssatz

Immobilien

Der Zinssatz zur Kapitalisierung der Reinerträge im Ertragswertverfahren. Spiegelt die marktübliche Renditeerwartung für einen Immobilientyp wider. Wird vom Gutachterausschuss aus Kaufpreisen abgeleitet.

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Logistikimmobilie

Immobilien

Immobilien für Lagerung, Distribution und Logistik. Wichtige Faktoren sind Hallenhöhe, Bodenbelastbarkeit, Andienung und Autobahnanbindung. E-Commerce treibt die Nachfrage nach Last-Mile-Logistik.

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MaBV (Makler- und Bauträgerverordnung)

Immobilien

Die Verordnung zum Schutz von Käufern bei Bauträgerverträgen. Regelt Zahlungsplan nach Baufortschritt und Sicherheiten. Käufer zahlt nur für bereits erbrachte Bauleistungen.

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Makleralleinauftrag

Immobilien

Ein Maklervertrag, bei dem nur ein Makler das Objekt verkaufen darf. Für den Makler attraktiver als einfacher Auftrag, da Provision gesichert. Für Verkäufer: intensivere Vermarktung, aber weniger Konkurrenz.

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Maklerprovision

Immobilien

Die Vergütung des Maklers bei erfolgreicher Vermittlung. Seit 2020 gilt bei Kaufverträgen für Wohnimmobilien eine Teilung zwischen Käufer und Verkäufer. Die übliche Provision beträgt 3-3,57% pro Partei. Bei Vermietungen zahlt der Vermieter.

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Maklerprovision (Courtage)

Immobilien

Die Vergütung für die Vermittlung einer Immobilie. Seit 2020 gilt für Wohnimmobilien das Bestellerprinzip: Wer bestellt, zahlt. Bei Kauf wird die Provision oft geteilt. Üblich sind 3-7% des Kaufpreises.

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Maklervertrag

Immobilien

Ein Vertrag zwischen Makler und Auftraggeber über die Vermittlung einer Immobilie. Unterschieden wird zwischen einfachem Auftrag (mehrere Makler), Alleinauftrag und qualifiziertem Alleinauftrag (Exklusivrecht). Der Vertrag regelt Provision, Laufzeit und Pflichten.

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Makrolage

Immobilien

Die übergeordnete Lage einer Immobilie: Stadt, Region, Wirtschaftsraum. Faktoren: Bevölkerungsentwicklung, Arbeitsmarkt, Infrastruktur. Bestimmt langfristige Wertentwicklung.

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Marktwert

Immobilien

Der geschätzte Preis, zu dem eine Immobilie am freien Markt verkauft werden könnte. Der Marktwert basiert auf Angebot und Nachfrage, vergleichbaren Verkäufen und aktuellen Marktbedingungen. Er entspricht oft dem Verkehrswert.

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Mehrfamilienhaus (MFH)

Immobilien

Ein Wohngebäude mit mehreren separaten Wohneinheiten, typischerweise 3-20 Einheiten. MFH sind beliebte Anlageobjekte mit Mieteinnahmen aus mehreren Quellen. Die Bewertung erfolgt meist im Ertragswertverfahren.

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Mieterverwaltung

Immobilien

Die Verwaltung aller Mietangelegenheiten: Verträge, Nebenkostenabrechnungen, Kommunikation, Mängelbearbeitung. Automatisierung unterstützt bei Massenkommunikation, Zahlungsüberwachung und Dokumentenablage.

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Mietkaution

Immobilien

Die Sicherheitsleistung des Mieters bei Einzug. Maximal 3 Nettokaltmieten, kann in 3 Raten gezahlt werden. Muss verzinst angelegt werden.

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Mietmultiplikator (Kaufpreisfaktor)

Immobilien

Das Verhältnis von Kaufpreis zu Jahresnettokaltmiete. Ein Multiplikator von 20 bedeutet: Kaufpreis = 20 Jahresmieten. Schnelle Kennzahl zur Bewertung von Anlageimmobilien. Je niedriger, desto rentabler.

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Mietnomaden

Immobilien

Mieter, die bewusst keine Miete zahlen und nach Räumung weiterziehen. Verursachen hohe Schäden. Schutz: gründliche Bonitätsprüfung und Mietschuldenfreiheitsbescheinigung.

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Mietpreisbremse

Immobilien

Gesetzliche Regelung in angespannten Wohnungsmärkten: Neuvermietungsmiete max. 10% über ortsüblicher Vergleichsmiete. Gilt nicht für Neubauten und umfassend modernisierte Wohnungen.

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Mietrendite

Immobilien

Das Verhältnis von Jahresnettomiete zum Kaufpreis. Bruttorendite = Jahreskaltmiete / Kaufpreis. Nettorendite berücksichtigt zusätzlich Kaufnebenkosten und laufende Kosten. Renditen von 3-5% gelten in guten Lagen als attraktiv.

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Mietspiegel

Immobilien

Eine Übersicht ortsüblicher Vergleichsmieten, erstellt von Gemeinden. Einfacher oder qualifizierter Mietspiegel. Grundlage für Mieterhöhungen, Mietpreisbremse und Neuvermietungsmieten.

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Mikroapartment

Immobilien

Kompakte Wohneinheit typischerweise zwischen 15-35 m² mit effizienter Raumnutzung. Zielgruppe sind Studierende, Pendler und Singles in Ballungsräumen. Hohe Quadratmetermietern, aber geringe Gesamtmieten.

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Mikrolage

Immobilien

Die unmittelbare Umgebung einer Immobilie: Straße, Nachbarn, Infrastruktur. Im Gegensatz zur Makrolage (Stadt, Stadtteil). Die Mikrolage beeinflusst Wohnqualität und Wert erheblich.

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Miteigentumsanteil (MEA)

Immobilien

Der Bruchteil am Gemeinschaftseigentum einer WEG, meist nach Wohnfläche berechnet. Bestimmt Stimmrecht und Kostenverteilung. In Teilungserklärung festgelegt.

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Mixed-Use (Quartier)

Immobilien

Stadtquartiere mit Nutzungsmix: Wohnen, Gewerbe, Einzelhandel, Gastronomie. Reduziert Leerstands- und Konjunkturrisiken. Zukunft der Stadtentwicklung.

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Möblierte Vermietung

Immobilien

Die Vermietung einer eingerichteten Wohnung, oft befristet. Höhere Mieten möglich, aber mehr Aufwand. Mietpreisbremse gilt eingeschränkt.

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Modernisierung

Immobilien

Bauliche Maßnahmen zur Verbesserung des Wohnwerts oder der Energieeffizienz. Berechtigt zur Mieterhöhung (max. 8% der Modernisierungskosten auf Jahresmiete). Abgrenzung zur reinen Instandhaltung.

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Modulbau

Immobilien

Vorgefertigte Gebäudemodule, die vor Ort montiert werden. Schneller und günstiger als konventioneller Bau. Für Wohnungen, Kitas, Hotels.

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Nachverdichtung

Immobilien

Die zusätzliche Bebauung bestehender Siedlungen: Aufstockung, Hinterhofbebauung, Dachausbau. Schafft Wohnraum ohne Flächenverbrauch.

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Nebenkosten (Betriebskosten)

Immobilien

Die laufenden Kosten einer Immobilie neben der Kaltmiete: Heizung, Wasser, Müll, Hausmeister, Versicherungen. Bei Eigentum Teil des Hausgelds. Die 'zweite Miete' kann erheblich sein.

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Nettokaltmiete (Grundmiete)

Immobilien

Die reine Miete ohne Nebenkosten und Heizkosten. Grundlage für Mietmultiplikatoren und Renditeberechnungen. Nicht zu verwechseln mit Warmmiete (inkl. aller Nebenkosten).

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Neubau

Immobilien

Ein neu errichtetes Gebäude, typischerweise bis 5 Jahre nach Fertigstellung. Neubauten bieten moderne Energiestandards, zeitgemäße Grundrisse und geringere Instandhaltungskosten. Oft mit Bauträgerfinanzierung nach MaBV.

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Nießbrauch

Immobilien

Das umfassende Nutzungsrecht an einer Immobilie inklusive Mieteinnahmen. Oft bei Schenkung an Kinder vereinbart, während Eltern weiter wohnen und Einnahmen haben.

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Normalherstellungskosten (NHK)

Immobilien

Durchschnittliche Baukosten pro Quadratmeter für verschiedene Gebäudetypen und Ausstattungsstandards. Veröffentlicht in der NHK-Tabelle der ImmoWertV. Grundlage für die Sachwertermittlung.

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Notarkosten

Immobilien

Die Gebühren für die notarielle Beurkundung des Kaufvertrags. Gesetzlich geregelt nach GNotKG. Etwa 1,5% des Kaufpreises inklusive Grundbuchkosten.

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Notartermin

Immobilien

Der Termin zur notariellen Beurkundung des Kaufvertrags. Der Notar verliest den Vertrag, erklärt die Rechtsfolgen und beurkundet die Unterschriften. Der Notartermin ist der rechtliche Abschluss des Immobilienkaufs.

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Nutzfläche

Immobilien

Die Fläche, die für die Nutzung des Gebäudes zur Verfügung steht, inklusive Nebenflächen wie Keller und Dachboden. Größer als die Wohnfläche. Relevant für Gewerbeimmobilien.

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Objektakquise

Immobilien

Die Gewinnung neuer Immobilien für den Verkauf oder die Vermietung. Akquise-Methoden umfassen Direktansprache, Online-Marketing, Bewertungstools und Netzwerkarbeit. Automatisierung kann Leads aus Bewertungsanfragen generieren und Eigentümer systematisch nachverfolgen.

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Objektunterlagen

Immobilien

Alle relevanten Dokumente zu einer Immobilie: Grundrisse, Wohnflächenberechnung, Energieausweis, Grundbuchauszug, Teilungserklärung, Protokolle. Vollständige Unterlagen beschleunigen den Verkauf und schaffen Vertrauen.

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Open House

Immobilien

Eine offene Besichtigung, bei der mehrere Interessenten gleichzeitig die Immobilie besichtigen können. Spart Zeit, erzeugt Wettbewerb unter Käufern und kann den Verkaufsprozess beschleunigen.

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Ortsübliche Vergleichsmiete

Immobilien

Die durchschnittliche Miete für vergleichbare Wohnungen in einer Gemeinde. Basis für Mietspiegel und zulässige Mieterhöhungen. Berücksichtigt Lage, Größe, Ausstattung und Baujahr.

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Pflegeimmobilie

Immobilien

Spezialimmobilie für Seniorenpflege wie Pflegeheime oder betreutes Wohnen. Langfristige Pachtverträge mit Betreibern bieten stabile Erträge. Demografischer Wandel treibt die Nachfrage.

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Projektentwicklung

Immobilien

Die Schaffung neuer Immobilienwerte durch Neubau oder Umnutzung. Von der Idee über Planung und Bau bis zur Vermarktung. Hohes Renditepotenzial, hohes Risiko.

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Quartiersentwicklung

Immobilien

Die Planung und Realisierung ganzer Stadtquartiere. Koordiniert Infrastruktur, Architektur und Nutzungskonzept. Große Kapitalbindung, lange Laufzeit.

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Reihenhaus (RH)

Immobilien

Ein Haus innerhalb einer Reihe von Häusern mit gemeinsamen Seitenwänden zu den Nachbarn. Reihenhäuser sind oft preisgünstiger als freistehende Häuser und bieten dennoch Garten und separate Eingänge. Unterscheidung zwischen Reihenmittelhaus und Reihenendhaus.

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Reinertrag

Immobilien

Der Rohertrag abzüglich der Bewirtschaftungskosten (Verwaltung, Instandhaltung, Mietausfallwagnis). Der Reinertrag wird im Ertragswertverfahren kapitalisiert, um den Gebäudeertragswert zu ermitteln.

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Renditeimmobilie

Immobilien

Eine Immobilie, die primär zur Erzielung von Mietrendite erworben wird. Oft Mehrfamilienhäuser oder Gewerbeeinheiten. Rendite vor Eigennutzung.

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Reservierung

Immobilien

Die vorläufige Sicherung einer Immobilie für einen Interessenten. Reservierungen sind rechtlich meist unverbindlich, signalisieren aber ernsthaftes Interesse. Gegen Reservierungsgebühr kann eine kurze exklusive Phase vereinbart werden.

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Restnutzungsdauer

Immobilien

Die verbleibende wirtschaftliche Nutzungsdauer eines Gebäudes. Abhängig von Alter, Bauweise, Zustand und durchgeführten Modernisierungen. Beeinflusst Sachwert und Ertragswert erheblich.

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Revitalisierung

Immobilien

Die Wiederbelebung einer Immobilie durch umfassende Modernisierung oder Umnutzung. Z.B. Büro zu Wohnen, Fabrik zu Loft. Stadtbildprägend.

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Rohertrag

Immobilien

Die jährlichen Mieteinnahmen einer Immobilie vor Abzug von Bewirtschaftungskosten. Grundlage für die Ertragswertermittlung. Bei Leerstand wird die marktübliche Miete angesetzt.

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Sachverständiger (Immobiliengutachter)

Immobilien

Ein Experte für die Bewertung von Immobilien. Kann öffentlich bestellt und vereidigt (ö.b.u.v.), zertifiziert (DIN EN ISO 17024) oder frei tätig sein. Erstellt Verkehrswertgutachten und berät bei Immobilientransaktionen.

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Sachwertverfahren

Immobilien

Ein Bewertungsverfahren basierend auf den Herstellungskosten eines Gebäudes. Der Sachwert ergibt sich aus Bodenwert plus Gebäudesachwert abzüglich Alterswertminderung. Anwendung bei Eigennutzung oder fehlenden Vergleichsdaten.

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Sanierung

Immobilien

Die umfassende Modernisierung und Instandsetzung eines Gebäudes. Kann energetische Sanierung, Badsanierung, Fassadensanierung umfassen. Erhöht Wert, Komfort und Energieeffizienz.

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Schenkung (Immobilie)

Immobilien

Die lebzeitige Übertragung einer Immobilie. Gleiche Freibeträge wie bei Erbschaft, aber alle 10 Jahre erneut nutzbar. Nießbrauch/Wohnrecht häufig vereinbart.

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Serielles Bauen

Immobilien

Standardisierte Gebäudeentwürfe für Mehrfachverwendung. Reduziert Planungs- und Baukosten. Staatlich gefördert zur Beschleunigung von Wohnungsbau.

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Serviced Apartment

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Möbliertes Apartment mit Hotelservices (Reinigung, Wäsche). Für Geschäftsreisende und Relocation. Zwischen Hotel und Mietwohnung positioniert.

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Sondereigentum

Immobilien

Der Teil einer Eigentumswohnung, der im alleinigen Eigentum des Wohnungseigentümers steht. Umfasst Wohnräume, nichtragende Wände und Bodenbeläge. Der Eigentümer kann frei über sein Sondereigentum verfügen.

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Sondertilgung

Immobilien

Außerplanmäßige Tilgungszahlung zur schnelleren Entschuldung. Viele Darlehensverträge erlauben 5-10% Sondertilgung pro Jahr ohne Vorfälligkeitsentschädigung. Reduziert Zinskosten und Restschuld.

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Sonderumlage

Immobilien

Eine außerplanmäßige Zahlung der Wohnungseigentümer für ungeplante Ausgaben, wenn die Instandhaltungsrücklage nicht ausreicht. Wird von der Eigentümerversammlung beschlossen. Risiko beim Wohnungskauf.

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Sozialer Wohnungsbau

Immobilien

Geförderte Mietwohnungen mit Belegungs- und Mietpreisbindung. Staatliche Förderung gegen Auflagen. Bindungsdauer meist 15-30 Jahre.

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Sozialimmobilie

Immobilien

Immobilien für soziale Nutzung: Pflege, Kitas, Schulen, sozialer Wohnungsbau. Stabile Cashflows, oft öffentliche Mieter. ESG-konform.

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Staffelmiete

Immobilien

Eine im Mietvertrag vereinbarte Mieterhöhung zu festgelegten Zeitpunkten. Während der Staffelung keine weitere Erhöhung möglich. Planungssicherheit für beide Seiten.

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Studentenapartment

Immobilien

Kleine Wohneinheiten nahe Universitäten, oft möbliert mit All-inclusive-Miete. Zielgruppe: Studenten und Auszubildende. Stabile Nachfrage.

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Teilungserklärung

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Das Dokument, das ein Gebäude in Wohnungseigentum aufteilt. Die Teilungserklärung definiert Sonder- und Gemeinschaftseigentum, Stimmrechte, Kostenverteilung. Bei Eigentumswohnungen ist sie zentral für Rechte und Pflichten.

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Teilungsversteigerung

Immobilien

Die Versteigerung einer Immobilie zur Aufhebung einer Gemeinschaft (Erbe, Scheidung). Jeder Miteigentümer kann sie beantragen. Oft letzte Option bei Streit.

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Tilgung

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Die regelmäßige Rückzahlung des Darlehens. Bei Annuitätendarlehen bleibt die Rate konstant, aber der Tilgungsanteil steigt. Höhere Anfangstilgung = schnellere Entschuldung und geringere Gesamtzinsen.

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Triple-Net-Miete

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Der Mieter trägt alle Nebenkosten plus Instandhaltung plus Versicherung. Üblich bei Gewerbeimmobilien. Vermieter erhält 'reinen' Ertrag.

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Übergabeprotokoll

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Die schriftliche Dokumentation des Zustands bei Ein- und Auszug. Wichtig für Kautionsrückgabe. Zählerstände, Mängel und Schlüssel erfassen.

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Umkehrhypothek

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Ein Kredit gegen die Immobilie, der erst nach Tod oder Auszug fällig wird. Ermöglicht Liquidität im Alter bei Wohnrecht. In Deutschland noch wenig verbreitet.

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Umnutzung

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Der Wechsel der Gebäudenutzung: Büro zu Wohnen, Einzelhandel zu Gastronomie. Erfordert oft Baugenehmigung und Umbau. Post-Corona-Trend.

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Umsatzmiete

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Eine Miete, die vom Umsatz des Mieters abhängt. Üblich im Einzelhandel: Grundmiete plus Umsatzbeteiligung. Risikoteilung zwischen Vermieter und Mieter.

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Vergleichswertverfahren

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Ein Bewertungsverfahren basierend auf realisierten Kaufpreisen vergleichbarer Objekte. Das Vergleichswertverfahren liefert die marktnaheste Bewertung bei ausreichend Vergleichsdaten — ideal für Eigentumswohnungen in aktiven Märkten.

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Verkehrswert

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Der Preis, der im gewöhnlichen Geschäftsverkehr bei einem Verkauf erzielt werden kann. Der Verkehrswert wird durch Gutachter nach standardisierten Verfahren (ImmoWertV) ermittelt und ist relevant für Erbschaften, Scheidungen und Finanzierungen.

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Versteigerungskatalog

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Die Übersicht aller anstehenden Zwangsversteigerungen am Amtsgericht. Enthält Verkehrswertgutachten, Grundbuchdaten und Termine. Online einsehbar.

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Virtuelle Besichtigung

Immobilien

Eine digitale Begehung einer Immobilie über 360°-Fotos, Videos oder 3D-Modelle. Virtuelle Besichtigungen filtern unpassende Interessenten vor und sparen Zeit. Besonders wertvoll für Fernkäufer oder erste Vorauswahl.

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Virtueller Rundgang (360°-Tour)

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Eine interaktive Online-Besichtigung einer Immobilie mit 360°-Panoramafotos. Interessenten können sich virtuell durch alle Räume bewegen. Reduziert Besichtigungstourismus und qualifiziert Leads vor.

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Vorfälligkeitsentschädigung

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Die Entschädigung an die Bank bei vorzeitiger Rückzahlung eines Darlehens. Kompensiert entgangene Zinsen. Bei Verkauf der Immobilie oder nach 10 Jahren Laufzeit kann sie entfallen.

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Vorkaufsrecht

Immobilien

Das Recht, bei Verkauf einer Immobilie zu gleichen Bedingungen einzutreten. Kann gesetzlich (Gemeinde), vertraglich (z.B. Mieter) oder dinglich (Grundbuch) bestehen.

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WBS (Wohnberechtigungsschein)

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Die Bescheinigung zur Berechtigung für Sozialwohnungen. Einkommensgrenzen variieren nach Bundesland. Voraussetzung für geförderte Wohnungen.

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WEG (Wohnungseigentumsgesetz)

Immobilien

Das Gesetz zur Regelung des Wohnungseigentums. Definiert Sondereigentum, Gemeinschaftseigentum, Eigentümerversammlung und Hausverwaltung. Grundlage für alle Eigentumswohnungen und Teileigentumsrechte.

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Wegerecht

Immobilien

Das im Grundbuch eingetragene Recht, über ein fremdes Grundstück zu gehen oder zu fahren. Bei Hinterliegergrundstücken üblich. Wertet das dienende Grundstück ab.

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Wertgutachten (Verkehrswertgutachten)

Immobilien

Ein schriftliches Gutachten zur Ermittlung des Verkehrswerts einer Immobilie. Wird von zertifizierten Sachverständigen erstellt. Erforderlich für Gerichte, Erbauseinandersetzungen, Scheidungen und Finanzierungen.

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Wohnfläche

Immobilien

Die nach Wohnflächenverordnung berechnete Fläche einer Wohnung. Terrassen/Balkone zu 25-50%, Räume unter Dachschrägen anteilig. Wichtig für Miete, Kaufpreis und Vergleichbarkeit.

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Wohnrecht

Immobilien

Das lebenslange Recht, eine Immobilie zu bewohnen. Kann im Grundbuch eingetragen werden. Mindert den Verkehrswert erheblich — bei Kauf beachten!

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Zeitmietvertrag

Immobilien

Ein befristeter Mietvertrag mit festem Enddatum. Nur bei Befristungsgrund zulässig (Eigenbedarf, Sanierung, Dienstwohnung). Kein Kündigungsschutz.

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Zinsbindung

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Der Zeitraum, für den der Zinssatz eines Darlehens festgeschrieben ist. Üblich sind 5-30 Jahre. Längere Zinsbindung bietet Planungssicherheit, ist aber oft teurer. Nach Ablauf: Anschlussfinanzierung.

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Zinshaus

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Ein Mehrfamilienhaus als Kapitalanlage. Historischer Begriff, heute synonym mit Renditeimmobilie. Typisch in Wien und deutschen Großstädten.

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Zwangsversteigerung

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Der gerichtliche Verkauf einer Immobilie zur Befriedigung von Gläubigern. Oft unter Marktwert, aber Risiken: keine Besichtigung, bestehende Mieter, versteckte Mängel.

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